Physikalische Gefäßtherapie nach Bemer

Ständig leistet unser Herz zuverlässige Arbeit und fördert täglich 15000 Liter Blut durch die großen Schlagadern in die kleinsten Blutgefäße, die Kapillare genannt werden. Wie sich das Blut im kapillaren Netz verteilt, war lange nicht bekannt, da die technischen Methoden noch nicht geschaffen waren.
In langer Forschungsarbeit konnte nun nachgewiesen werden, dass die Mikrozirkulation eine eigene Rhythmik und Dynamik aufweist.
Durch Umweltbelastung, Stress, ungesunde Lebensgewohnheiten, einseitige Ernährung und mit zunehmendem Alter, um nur einige Beispiele zu geben, verschlechtert sich die Mikrozirkulation. Das bedeutet, dass das Blut mit seinen nährenden Bestandteilen, seinen Botenstoffen, zu langsam oder gar nicht zu den Zellen gelangt, um einen aktiven Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig werden Abbauprodukte der Zellen, die über die Blut- und Lymphbahnen entsorgt werden müssen, im Gewebe eingelagert.

Blutkörperchen
Blutkörperchen

Das hat zur Folge, dass die kleinsten Zelleinheiten ermüden und der Stoffwechsel in bestimmten Körperbereichen oder im ganzen Körper erlahmt. Die Sauerstoffumsetzung in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, wird träge, Lymphflüssigkeit staut sich im Gewebe ein, das Milieu um die Zelle wird sauer (Übersäuerung).


Kapillare
Kapillare

Symptome, die sich entwickeln können, sind z. B. Müdigkeit, Leistungsminderung, Konzentrationsstörungen, Infektanfälligkeit, rheumatische Beschwerden, Ödeme,  Verdauungsstörungen, Hautkrankheiten.
Wie Sie sehen, kann sich eine Vielzahl unterschiedlichster Beschwerden einstellen.Bis heute ist es therapeutisch schwierig, Einfluss auf den mikrozirkulären Raum zu gewinnen. Der von der Firma Bemer unterstützten Forschung gelang es jedoch, Einblick in die Biorhythmik und Regulationsvorgänge der Mikrozirkulation zu erhalten und eine Technik zu entwickeln, mit der die kleinsten Arterien (Arteriolen) und Venen (Venolen) stimuliert werden. Auf diese Weise verbessert sich die Durchblutung und damit die gesamte Stoffwechselsituation. Die Methode ist bei korrekter Anwendung nebenwirkungsfrei.

Die Bemer-Anwendung wirkt auf den gesamten Körper sanft aktivierend und dennoch ausgleichend. Sie ist bei einer Anwendung nicht auf eine spezielle Krankheit ausgerichtet. In einigen Krankenhäusern wird die Bemer-Therapie bereits eingesetzt und bewirkt in vielen Fällen eine Verkürzung der Behandlungsdauer.

Die physikalische Gefäßtherapie wird eingesetzt u. a.

  • als zusätzliche Behandlungsmaßnahme
  • zur Wundheilung
  • zur Verbesserung der Stoffwechselsituation (Entsäuerung, verbesserte Durchblutung)
  • zur allgemeinen Vitalisierung und Regeneration
  • zur Gesundheitsprophylaxe
  • zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit (z. B. Sport, Beruf, Schule, Ausbildung).

Nachfolgendes Video veranschaulicht eindrucksvoll, was für positive Auswirkungen
die Bemer-Anwendung auf den Blutfluss im Körper hat: